Hautöle für die Gesichtscreme – die passende Wahl treffen

Hautöle nähren, schützen und stärken die Hautbarriere.
Doch nicht jedes Öl passt zu jeder Haut. Entscheidend ist, wie gut ein Öl von der Haut aufgenommen wird – und ob es die Poren eher unterstützt oder verstopfen kann.

Ein wichtiger Begriff dabei ist: komedogen oder nicht komedogen.

Ein Öl gilt als komedogen, wenn es dazu neigt, die Poren zu verstopfen und Mitesser oder Unreinheiten zu fördern.
Nicht komedogene Öle sind leichter, ziehen schneller ein und eignen sich besser für unreine, ölige/fettige oder empfindliche Haut.

Ebenfalls wichtig: Es geht nicht darum, ob ein Öl „leicht“ oder „reichhaltig“ wirkt, sondern wie seine Fettsäurezusammensetzung mit dem Hauttyp interagiert.

Die Haut produziert natürlicherweise Talg. Dessen Zusammensetzung verändert sich je nach Hautzustand:

ölige, unreine Haut: oft ein Mangel an Linolsäuretrockene,
reife Haut: häufig ein Mangel an Ölsäure und Lipiden
empfindliche Haut: gestörte Hautbarriere, erhöhter Wasserverlust

Ein passendes Öl gleicht diese Defizite aus – ein unpassendes kann sie verstärken.

Ölauswahl je nach Hauttyp

Ölige & unreine Haut

Bevorzugt leichte, nicht komedogene und linolsäurereiche Öle
✓ wirken talgregulierend
✓ unterstützen eine gesunde Porenfunktion
✓entzündungshemmend

Beispiele:
✓ Hagebuttenöl
✓ Traubenkernöl
✓ Distelöl (kaltgepresst)
✓ Nachtkerzenöl

Trockene & reife Haut

Bevorzugt ölsaurereiche Öle
✓ machen die Haut geschmeidig
✓ unterstützen die Regeneration
✓ verbessern die Aufnahme anderer Wirkstoffe

Beispiele:
✓ Mandelöl
✓ Avocadoöl
✓ Arganöl
✓ Olivenöl

! Bei unreiner Haut können sie die Poren verschließen, wenn sie pur und regelmäßig verwendet werden.

Mischhaut

Hier haben sich Öle bewährt mit:
hohem Linolsäure-Anteil → reguliert Talg, wirkt entzündungshemmend
moderatem Ölsäure-Anteil → pflegt, ohne Poren zu überfordern
✓ antioxidativen Begleitstoffen → Schutz vor oxidativem Stress

Beispiele:
✓ Traubenkernöl
✓ Hanföl
✓ Jojobaöl


Von Hautölen zur Gesichtscreme

Hautöle können die Haut wunderbar regulieren und stärken – doch sie ersetzen nicht in jeder Situation eine Creme. Gerade Mischhaut profitiert oft von einer kombinierten Pflege: Lipide zur Stabilisierung der Hautbarriere und eine Creme, die Feuchtigkeit bindet, schützt und ausgleicht.

Für ölige Haut – dessen Hauttyp ich aktuell habe – gibt es hier ein einfaches DIY für eine Gesichtscreme mit Aloa Vera und leichten Hautölen.

Auch wenn dieses DIY besonders für ölige Haut gedacht ist, darf Pflege flexibel bleiben. Je nach Hautzustand und Jahreszeit braucht die Haut unterschiedlich viel Schutz und Unterstützung.
Für andere Hauttypen oder wenn du dir eine fertige Creme wünschst, habe ich hier passende Empfehlungen für dich.

Die Gesichtscremes von Ringana sind deshalb bewusst in drei Varianten aufgebaut:
Light – Ideal, wenn die Haut schnell glänzt, zu Unreinheiten neigt oder im Sommer weniger Lipide braucht.

Medium – Eine gute Balance für Mischhaut, die mal mehr, mal weniger Pflege benötigt.

Rich – Für Zeiten, in denen die Haut mehr Halt braucht – etwa bei Kälte, Stress oder trockener Raumluft.

Alle drei Varianten setzen auf pflanzliche Wirkstoffe, hautfreundliche Lipide und eine klare, reduzierte Formulierung – ohne die Haut zu überfordern oder zu beschweren. Ausführlicheres über die Gesichtcremes, findest Du in diesem Beitrag.

> Hinweis < In diesem Beitrag empfehle ich Produkte, die ich selbst nutze. Es handelt sich um Werbung.


Welche Öle ich aktuell nutze

1. Hagebuttenöl

Besonders geeignet für:
reife Haut, empfindliche Haut, unreine Haut mit Narben, regenerationsbedürftige Haut

Wissenswert:
Hagebuttenöl ist reich an

✓ Linolsäure (unterstützt die Hautbarriere)
✓ Vitamin A (natürliches Retinol in sanfter Form)
✓ Vitamin C & Antioxidantien

Wirkung auf die Haut:

✓ unterstützt die Zellerneuerung
✓ kann das Hautbild verfeinern
✓ hilft bei Pigmentflecken & Narbenpflege
✓ wirkt entzündungshemmend

2. Traubenkernöl – das leichte Balanceöl

Besonders geeignet für:
ölige Haut, Mischhaut, unreine Haut, junge Haut

Wissenswert:
Traubenkernöl hat

✓ einen sehr hohen Linolsäureanteil
✓ eine leichte, schnell einziehende Textur
✓ viele Polyphenole (antioxidativ)

Wirkung auf die Haut:

✓ hinterlässt kein fettiges Gefühl
✓ reguliert die Talgproduktion
✓ wirkt klärend und beruhigend
✓ verstopft die Poren nicht

Beide Öle sind u.a. Zutaten meiner DIY Gesichtcreme.

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